Automatisierung der Gas-Einspeisung durch cts

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Juli 2011 I Leistung für die „Nord Stream“

„Nord Stream“ ist der Name der Pipeline, die Erdgas des Konzerns Gazprom aus Russland nach Westeuropa transportiert. Eingespeist wird in der Nähe von St. Petersburg. Die Technologie von „cts“, kompakt in einem Container verpackt, stellt sicher, dass Erdgas stets in der optimalen Temperatur und Menge automatisch und kontinuierlich in die Pipeline eingespeist wird. Ist die Temperatur zu niedrig, verflüssigt das Erdgas und der Durchfluss wird gestört.

Weitere Anforderungen an den Container: Er muss einschließlich Türen und Fenster mindestens 120 Minuten lang einem Feuer standhalten. Der Einspeisedruck der Pipeline liegt bei rund 220 bar. Über die Transportlänge von 1220 km entsteht ein Druckabfall von ca. 120 bar, so dass an der Übergabestelle in Greifswald noch 100 bar Druck ankommen.

In zwei Röhren mit einem Durchmesser von jeweils 48 Zoll (etwas über 1,2 Meter) fließt das Gas aus Russland über 1220 Kilometer weit zur Empfangsstation in Greifswald. Die Wandstärke der Stahlrohre liegt am Anfang bei 41 Millimetern und wird über die Transportlänge bis Deutschland auf 26,8 Millimeter reduziert. Für „cts“ habe das Projekt neben dem hohen Prestigewert, auch ein relativ großes Auftragsvolumen, sagt Vertriebschef Jürgen Kohl.

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