cts − seit der Gründung stark auf Wachstumskurs

CTS: Aktuelles - Details

Juli 2011 I „Technische Lösungen“ von der Planung bis zur Inbetriebnahme − Stabil durch die Krise

Das Unternehmen cts GmbH hat sich in vergangenen Jahren als eine der wachstumsstärksten Neugründungen in der Region behauptet. Seit dem Unternehmensstart im Jahr 2006 ist die Zahl der Mitarbeiter nicht nur auf rund 70, sondern auch das Umsatzvolumen auf rund zehn Millionen Euro angewachsen.

Aktuell kann das junge Unternehmen einen weiteren Meilenstein verbuchen − die Partnerschaft als 1. zertifizierter Systemintegrator von rund zehn Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Wirtschaftsraum des weltweit mit an der Spitze der Prozessautomation etablierten amerikanischen Technologiekonzerns, Honeywell.

Ein aktuelles Projekt, den ein weltweit agierender Kontraktor in den Branchen Chemie / Gas und Petrochemie bei cts platziert hat, ist die Entwicklung und Fertigung einer intelligenten Mess- und Steuereinheit mit Prozessvisualisierung, verpackt in einen „Zwölf-Meter-Container“, zur Einspeisung von Erdgas in die Ostseepipeline „Nord Stream“, die russisches Erdgas nachWesteuropa leitet. „Wir haben die Zeit gut genutzt“, sagt Geschäftsführer Hans Gehringer.

„cts“ steht für „competence “ und „technical solutions“ mit einem Leistungsspektrum von der Planung über Erstellung der Schalt- und Systemeinheiten bis zur Inbetriebnahme hoch komplexer Automatisierungsanlagen. Der Mitarbeiterstamm wird stetig um qualifizierte EMSR-Fachkräfte ausgebaut. Hans Gehringer ist optimistisch, trotz des oft beklagten Fachkräftemangels, die gesuchten Spezialisten zu finden.„Wir zahlen nicht nur nach Industriestandards“, sagte er, „sondern bieten übertarifliche Leistungen.“ Als Basis für die wirtschaftliche Leistungskraft nennt er die Spezialisierung auf Sonderlösungen in einem breit angelegten Branchenmix.

In der Rekrutierung von Fachkräften setzt Hans Gehringer außerdem auf den Standortvorteil der Grenznähe zu Österreich: Das Unternehmen „cts“ zählt nicht nur zu den Sponsoren der „Höheren Technischen Bundeslehranstalt“ (HTL) in Braunau, sondern pflegt auch gute Verbindungen zu den HTLs inWels und in Salzburg.

Diese österreichischen Ausbildungseinrichtungen halten nicht nur engen Kontakt zu Industrie und potenziellen Arbeitgebern ihrer Absolventen, sondern stimmen auch die Ausbildungsinhalte auf die aktuellen Anforderungen des Marktes ab.

„So gewinnen wir hoch motivierte Mitarbeiter mit hervorragender Grundausbildung“, sagt Gehringer, „die sich nach drei Jahren im Beruf als Ingenieure qualifizieren.“ Der Stamm von rund 50 Mitarbeitern im Techniker- und Ingenieurbereich wird weiter ausgebaut. „Rund die Hälfte unserer Belegschaft kommt aus den benachbarten österreichischen Bundesländern Oberösterreich und Salzburg“, erklärt Gehringer.

Schwerpunkte des Unternehmens sind Komplettlösungen in der Prozessautomatisierung der Branchen Chemie und Petrochemie. Hinzu kommt die Pharmazieund Lebensmittelbranche sowie die Papier- und Zellstoffaufbereitung. Die Energieversorgung, der Bergbau und die Stahlindustrie wie die Aufbereitung von Wasser, Abwasser und Müllverbrennungsanlagen gehören ebenfalls zu den erweiterten Betätigungsfeldern.

Ein besonderes Augenmerk gilt dem Geschäftsfeld „Robotics“. Das Leistungsspektrum erstreckt sich hier vom Programmieren über Installieren bis hin zum Optimieren von Schweiß- und Produktionsrobotern, aber auch von vollautomatisierten Verpackungsanlagen.

Mit dieser breiten Aufstellung in unterschiedlichen Branchen habe das junge Unternehmen auch die jüngste Weltwirtschaftskrise bestens gemeistert. „Wir haben auch in den Krisenjahren an Umsatz zugelegt und neue Mitarbeiter eingestellt“, resümiert Hans Gehringer. Seit über drei Jahrzehnten ist er in der Branche tätig. Vor fünf Jahren wagte er mit seinen Geschäftspartnern Robert Schüller und Rudolf Brunnhuber den Sprung in die Selbstständigkeit.

Entstanden ist „cts“ durch die Ausgründung aus der Niederlassung eines renommierten Herstellers von Prozessautomation und Prozessleitsystemen. Die Basis der Belegschaft entstammt diesem Umfeld und ist das Fundament des Unternehmens.

Auch der prestigeträchtige Kontrakt mit Honeywell stammt aus einer bewährten Bekanntschaft unter Führungskräften. „Wir haben den Markt als junges Unternehmen, aber mit besten Referenzen und Kontakten betreten“, sagt er zur Gründungsphase. Die Kunden hätten landauf-landab diesen Schritt gebilligt und dem Team die Treue gehalten.

„cts“ verfügt nicht nur über die Zentrale mit Produktionshalle im Gewerbegebiet Hecketstall in Burgkirchen, sondern auch über eine Montage-Firma als Tochterunternehmen mit Zentrale in Sachsen-Anhalt sowie über weitere Standorte in Perchtoldsdorf bei Wien, Linz, in Heiligenkreuz im Südburgenland, aber auch am bayerischen Chemiestandort Münchsmünster. Weitere Niederlassungen in Norddeutschland, in Westösterreich und in der Schweiz seien inVorbereitung, sagt Gehringer.

Schwerpunktmärkte liegen jedoch nach wie vor im deutschsprachigen Raum mit einem starken Anteil in Österreich. Rund 35 Prozent des Umsatzes werden mittlerweile dort erzielt.

Um eine hohe Flexibilität und Termintreue in der Abwicklung komplexer Aufträge aus der Industrie zu erzielen, setzt „cts“ auf Jahresarbeitszeitkonten mit breiten
Gestaltungsmöglichkeiten für die Arbeitnehmer, aber auch auf die Ausschüttung von Leistungszulagen. „Die Mitarbeiter begreifen deshalb ,cts‘ als ihr ihr Unternehmen“, sagt Gehringer.

„Zur Unternehmensphilosophie zählt auch soziales Engagement. Vergangenes Jahr wurden mehrere tausend Euro für soziale Projekte gespendet; in dieser Woche waren es anlässlich des ,Sommerfests‘ am Standort Burgkirchen wieder 2000 Euro für ein Hilfsprojekt des Lions-Clubs in Japan und für ein Feriendomizil für schwer- und unheilbar kranke Kinder der Björn Schulz Stiftung in Deutschland.

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Herr Charles von der Fa. Honeywell zeigt das Zertifikat zur Partnerschaft mit „cts“.

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